Erfolgreiche Waffenrechts-Schulung in Altfraunhofen: Verantwortung,
Rechtssicherheit und Praxiswissen auf höchstem Niveau
Rechtssicherheit ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis fundierter Fortbildung
Bereits zum zweiten Mal hat die Kreisgruppe Vilsbiburg im Bayerischer Jagdverband eine
hochkarätige Schulung zum Thema „Waffenrecht für Jägerinnen und Jäger“ organisiert. In
enger Zusammenarbeit mit den Kreisgruppen Landshut und Rottenburg wurde die
Veranstaltung zu einem starken Signal für fachliche Kompetenz und gelebter Verantwortung
innerhalb der Jägerschaft.
Hochkarätiger Referent mit Praxis- und Fachkompetenz
Als Referent konnte erneut Dr. Michael Pießkalla, Rechtsanwalt aus München, gewonnen
werden – ein deutschlandweit geschätzter Experte im Waffen- und Jagdrecht.
Dr. Pießkalla ist selbst aktiver Jäger, engagiert sich ehrenamtlich in der Jägerausbildung und
ist als Fachautor tätig, unter anderem als Mitherausgeber eines umfassenden Kommentars
zum Jagdrecht und auch dem Waffenrecht. Seine besondere Stärke: die Verbindung von
juristischer Präzision mit praxisnaher Vermittlung.
Über 100 Teilnehmer – starkes Zeichen für Verantwortungsbewusstsein
Der 1. Vorsitzende Christian Kleindienst durfte im Saal des Gasthofes Vilserwirt in
Altfraunhofen über 100 Jägerinnen und Jäger begrüßen. Die hohe Beteiligung unterstreicht
eindrucksvoll: Unsere Jägerschaft nimmt ihre waffenrechtlichen Pflichten ernst und bildet
sich konsequent fort.
Inhaltliche Schwerpunkte: Aktuell, praxisrelevant, rechtssicher
Behandelt wurden unter anderem:
- Persönliche Eignung und Zuverlässigkeit
- Rechtssichere Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition
- Transportvorschriften
- Verhalten bei behördlichen Aufbewahrungskontrollen
- Neue Messerverbote
- Aktuelle Entwicklungen in Rechtsprechung und Verwaltungspraxis
Besonderes Augenmerk lag auf der zunehmenden restriktiven Auslegung des Waffenrechts
durch Behörden und Gerichte. Gerade in diesem Umfeld ist es für Jägerinnen und Jäger
essenziell, höchste Sorgfalt walten zu lassen und sich kontinuierlich fortzubilden.
Offene Diskussion und kollegialer Austausch
Im Anschluss an den Vortrag stand Dr. Pießkalla für eine ausführliche Fragerunde zur
Verfügung. Die engagierte Diskussion zeigte deutlich:
Die Teilnehmer wollten nicht nur informiert werden – sie wollten verstehen, einordnen und
rechtssicher handeln.
Von links nach rechts: Josef Weig, 1. Vorsitzender BJV Landshut, Jagdberater Max-Peter von Montgelas,
Referent Dr. Michael Pießkalla, Christian Kleindienst 1. Vorsitzender BJV Vilsbiburg, Manuel Schott 2. Vorsitzender BJV Vilsbiburg
